Mittwoch, 3. Oktober 2007
Seoraksan National Park
Seoraksan ist einer der schönsten Nationalparks der ganzen Halbinsel und verbindet wieder einmal eine wunderschöne Natur mit alten koreanischen Kunstwerken und Kulturstätten. Wenn man begeisterter Wanderer ist, kann man sich sicherlich mehrere Wochen auf den Wanderwegen des Parks ausleben. Leider hatten wir nur einen Tag hier und blieben so eher in den Gebieten in der Nähe von Sokcho.
Direkt am Eingangsbereich findet man eine riesige Buddhastatue, die den Gläubigen zum Gebet einlädt. Natürlich darf auch die Möglichkeit zur Spende nicht fehlen.


Auf dem Weg in den Park musste man dann diese Brücke überqueren, von der man einen wunderschönen Blick in das natürliche und unbegradigte Flussbett hat.

Wie schön die Natur ist, sieht man manchmal aber auch in den kleinsten Lebewesen, wie dieser Raupe.

Dieses Eingangstor führte in die erste abgetrennte Temepelanlage im Park. Dieser wunderschöne Anblick erwartete uns im Inneren:

In diesem Tempelgebäude fand gerade ein buddhistisches Äquivalent zu einem christlichen Gottesdienst statt.
Ich hoffe der Priester oder Mönch fühlte sich durch unsere neugierigen Blicke nicht belästigt.
Diese Wasser spendenden Schildkröten dienten zum Hände Waschen vor dem Betreten des Tempels.

Dann begaben wir uns auf einen Wanderweg zu den zwei Wasserfällen Yukdamp Pokpo und Biryong Pokpo. Belohnt für den 45minütigen Marsch wurden wir mit wunderschönen Ausblicken und frischer Luft für eine schöne Wanderung. Hier ein paar Fotos von den Wasserfällen:



Nachdem wir diesen kleinen Drachenkopf passiert hatten, präsentierte sich uns im weiteren Verlauf desWanderwegs eine bemerkenswerte und wunderschöne Berglandschaft mit felsigen Flussläufen und steilen Klippen.



Viele Koreaner verewigen sich hier mit ihren Namen im Stein. Die schönen Schriftzeichen sind nicht in Hangeul (der koreanischen Schrift), sondern in chinesischen Zeichen verfasst.


Leider ging unsere Zeit in Seoraksan viel zu schnell vorüber. Hier könnte ich mir wirklich noch einmal einen schönen langen und erholsamen Urlaub in der Zukunft vorstellen.
Dienstag, 2. Oktober 2007
Reise von Gyeongju nach Sokcho
Am nächsten Morgen machten wir uns auf nach Sokcho, der letzten größeren Stadt im Nordosten vor der Grenze zu Nordkorea. Dort wollten wir uns einen der schönsten Nationalparks Koreas anschauen: Seoraksan.
Die Reise führte uns zunächst mit dem Zug nach Gangneung, und von dort weiter mit dem Bus nach Sokcho entlang der Ostküste des Landes. Viele schöne Landschaften und kleinere Orte konnten wir so vor allem vom Zug aus bewundern und uns zumindest ein wenig für die bevorstehenden Wanderungen in Seoraksan ausruhen.
Am Abend bezogen wir unsere Unterkunft in Sokcho. Die kleine Stadt liegt direkt an der Küste und wird Nachts auf besondere Arte erleuchtet. Der Strand von der Grenze bis Sokcho (und viele Kilometer weiter südlich) wird von Scheinwerfern taghell erleuchtet und ist durch Zäune abgesichert, um das Eindringen von Spionen aus dem Norden zu verhindern. Auch draußen auf dem Meer sieht man überall Scheinwerfer, die allerdings auf Fischerbooten dazu dienen, Tintenfische anzulocken.
Die Reise führte uns zunächst mit dem Zug nach Gangneung, und von dort weiter mit dem Bus nach Sokcho entlang der Ostküste des Landes. Viele schöne Landschaften und kleinere Orte konnten wir so vor allem vom Zug aus bewundern und uns zumindest ein wenig für die bevorstehenden Wanderungen in Seoraksan ausruhen.
Am Abend bezogen wir unsere Unterkunft in Sokcho. Die kleine Stadt liegt direkt an der Küste und wird Nachts auf besondere Arte erleuchtet. Der Strand von der Grenze bis Sokcho (und viele Kilometer weiter südlich) wird von Scheinwerfern taghell erleuchtet und ist durch Zäune abgesichert, um das Eindringen von Spionen aus dem Norden zu verhindern. Auch draußen auf dem Meer sieht man überall Scheinwerfer, die allerdings auf Fischerbooten dazu dienen, Tintenfische anzulocken.
Montag, 1. Oktober 2007
Gyeongju National Park - Namsan District
Nach der ganze Kultur wollten wir uns dann am Nachmittag noch ein wenig sportlich betätigen und begaben uns in den schönen Namsan-Distrikt des Gyeongju Nationalparks. Namsan ist ein kleiner Berg im Südosten der Stadt, der tolle Wanderwege und ebenfalls einige Kulturschätze zu bieten hat. Hier ein paar schöne Eindrücke und Bilder aus dem Nationalpark.



Der ganze Berg ist gespickt mit Hügelgräbern, die man ständig einzeln oder in kleineren Ansammlungen auf seinen Wanderungen entdeckt.

Diese schöne Libelle fanden wir aus einem kleinen Ast in der Nähe eines Hügelgrabs.
Wir verbrachten einige schöne und recht einsame Stunden auf dem Berg, in denen wir die freie Natur wirklich genießen konnten. Leider waren die Wanderwege nur recht spärlich markiert, und unsere kleine Karte enthielt auch bei weitem nicht alle Pfade, so dass wir zu fortschreitender Stunde teilweise doch etwas umherirrten. Als es dann auch noch schnell dunkel (und recht kalt) wurde, beeilten wir uns dann doch, schnell wieder in die Stadt zu laufen.
In unserer Unterkunft angekommen, machten wir uns dann schnell auf, die ganze verlorene Energie bei einem schönen koreanischen Abendessen für die kommende Reise wieder aufzufrischen. Nicht nur Sonja war erschöpft aber glücklich...
Seokguram Grotte
In den Bergen über Bulguksa liegt die berühmte Grotte Seokguram aus der Mitte des 8. Jahrhunderts nach Christus. Die wunderbare Lage der Grotte 740m über dem Meeresspiegel verschafft einem einen wunderbaren Ausblick über das Land.

Die Hauptattraktion der Grotte ist dieser Buddha mit dem Namen Sakyamuni. Er hat seinen Blick über das alte Shilla-Reich bis zum östlichen Meer gerichtet und galt daher früher als Beschützer des Reiches. Flankiert wird er von über drei Dutzend Wächtern und niederen Göttern, die alle als Meisterwerke der koreanischen Kunst gelten.
Bulguksa Tempel
An unserem letzten Tag in Gyongju wollten wir uns noch ein paar Highlight aus dem Umfeld der Stadt angucken und reisten 16km mit dem Bus zum berühmten Tempel Bulguksa. Schon der Fußweg zum Haupteingang verschaffte uns wunderschöne Aussichten:

Im inneren des Haupttores (oben), erwarteten uns zu jeder Seite zwei Wächterstatuen (nächste zwei Bilder). Man beachte den Drachen in der Hand des einen Wächsters. Diese Burschen sind also nicht nur als Statue gigantisch (ca. 3m hoch), sondern sollen auch besonders große und starke Wächter darstellen.

Nach einem kurzen Fussweg kommt man dann zum eigentlichen Haupttrakt des Tempels. Die Treppen (auch als Brücken bezeichnet) sind Nationalschätze und biten eine wundervolle Kulisse. Die 33 Stufen der Treppe symbolisieren die 33 Stufen zur Erleuchtung.

Wie es sich für einen richtigen Tempel gehört, findet man auch hier eine große Glocke.

Die wunderschönen Farben und Verzierungen an den Dächern (oben) und im Inneren (unten) des Tempels sind wohl mit ein Grund dafür, dass Bulguksa auf der Unesco Liste des Weltkulturerbes steht.


Die Nähe zur Natur macht den Tempel trotz zahlreicher Besucher zu einem Ort der Erholung. Wie fast überall in Korea findet man auch hier im Temepel zahlreiche Orte zum Steine stapeln. Wenn man es schafft, einen Stein auf eine bestehenden Stapel aufzusetzen (ohne einen Einsturz zu produzieren), wird einem das Glück hold werden oder sogar einen Wunsch erfüllt.
Auch mehrere Pagoden kann man hier in den Innenhöfen finden.

Die Idee des Glücksschweins scheint auch in Korea weit verbreitet zu sein. Jeder wollte jedenfalls mit diesem Zeitgenossen fotografiert werden.
Zum Abschluss noch einige wenige der zahlreichen weiteren schönen Bilder des Tempels. Bulguksa ist unter den vielen Tempels Koreas wirklich herausstechend.



Zum Abschluss noch einige wenige der zahlreichen weiteren schönen Bilder des Tempels. Bulguksa ist unter den vielen Tempels Koreas wirklich herausstechend.
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