Donnerstag, 27. September 2007

Der Abstieg

Der Abstieg selber bot auch einige schöne Ausblicke wie diesen riesigen Felsen direkt am Weg,...

...oder die Morgensonne die um Ilchulbong spickte.

In diesen felsigen Küstenbereichen an der Ostküste tauchen die berühmten Haenyeo - weibliche Berufstaucher - nach Meeresfrüchten.

Sonnenaufgang an Ilchulbong

Heute standen wir richtig früh auf, um einen Sonnenaufgang am danach benannten Gipfel Ilchulbong erleben zu können. Die 182 Meter des erloschenen Vulkans waren schnell erklommen (natürlich auf gut gefestigten Wegen und Treppen), so dass wir in Gesellschaft von einigen Koreaner (und einigen hier wild lebenden Kaninchen) den Ausblick über den bewaldeten Vulkankrater und das Meer gen Osten genießen konnten.

Als die ersten Sonnenstrahlen über dem Meer auftauchten, versteckte sich die Sonne noch hinter ein paar Wolken,...

...stieg dann langsam empor...

...und erleuchtete in ihrer vollen Pracht.

Eine besonders dicke Wolke konnte die Sonne dann noch einmal verdecken,...

...aber schließlich zeigte sich doch, wer in diesem ungleichen Wettkampf der stärkere war. Ein wahrlich wunderschöner Sonnenaufgang!

Auch ein paar schöne Bilder von uns entstanden hier im morgentlichen Licht.

Hinter uns im Osten war auch der Ausblick in Richtung der Insel sehr gut.

Auf diesen beiden Bildern sieht man sehr schön die kleine Stadt Seongsan-ri, in der wir während unserer Zeit im Osten der Insel residierten. Unsere Unterkunft lag übrigens unten links direkt an der Küste auf dem unteren Bild.

Bevor wir uns dann an den Abstieg machten, widmeten wir uns noch kurz den eigentlichen Bewohnern dieses wunderbaren Fleckchens auf dem Vulkankrater: den Kaninchen.

Die Hoppelhäschen hatten fast keine Angst vor uns und waren richtig zutraulich.

Mittwoch, 26. September 2007

Sonnenuntergang am Hamdeok Beach

Zum Abschluss eines wunderschönen Tages begaben wir uns dann noch zu einem kleineren Strand der Insel: Hamdeok Beach. Der Strand liegt direkt an einer kleinen Bucht, die gerne auch für Wassersport genutzt wird. Der Mann auf dem ersten Foto kam uns ein wenig vor wie der Mann aus Atlantis, da er langsam irgendwo vom Meer in die Bucht schwamm und an Land ging...

Auf der anderen Seite der Bucht liegen einige Hotels, die in diesem wunderschönen Licht wirklich einladend aussahen.


Wir beobachteten das Ganze von einer kleinen Insel, die durch einen Holzsteg mit der Hauptinsel verbunden ist. Hinter uns ging gleichzeitig der Mond auf.

Hier war es wirklich sehr gemütlich, und niemand störte uns bei unserem schönen Blick von der Insel. Irgendwann wurde es aber dann doch zu dunkel, so dass wir uns zurück auf den beleuchteten Weg über die Brücke und in unsere Unterkunft machten.

Küstenimpressionen

Nach der Stranderholung fuhren wir dann wieder entlang der Küstenlinie um ein paar Impressionen zu sammeln. Überall sah man Angler (wie eigentlich überall auf Jeju), die ihr Glück im Küstenwasser versuchten.

An einer Stell gab es dann noch ein besonderes Anglerparadies. Ein Abgeschlossenes Becken direkt an der Küste, an dem man sich straetegisch gut positionieren konnte. Sogar eine Kameracrew war hier um das Anglerglück aufzuzeichen. Vielleicht war es sogar ein Anglerwettbewerb?

Gimnyeong Beach

Nach all den kalten und feuchten Höhlen wollten wir uns nun auch noch ein bisschen Sonne gönnen und fuhren zum Gimnyeong Beach. Der Strand war wirklich schön mit sehr hellem Sand und gutem Wetter. Da musste ich allerdings Vorkehrungen gegen einen Sonnenstich treffen:

Sonja wählte lieber den Gang ins kühle Nass zur Abkühlung.

Auch wenn das Wasser zum Baden doch ein wenig zu kalt war konnten wir hier wenigstens etwas Zeit in trauter Zweisamkeit genießen.

Gimnyeongsagul

Direkt in der Nähe des Labyrinths gibt es noch eine weitere Lavahöhle. Gimnyeongsagul ist bekannt als die Schlangenhöhle, da man hier mehrere Windungen einer Lavahöhle direkt übereinander finden kann. Da die Höhle momentan offiziell geschlossen ist, kann man hier nicht auf eine ausgereifte Infrastruktur und gute Beleuchtung (wie in Manjanggul) zurückgreifen.

Zunächst führte eine kleine verwilderte Treppe...

...in eine größere Höhle von der aus man wunderbar die übereinander liegenden Lavahöhlen erkennen kann:

Getrieben von Abenteuerlust (ich kam mir ein wenig vor wie bei Indiana Jones' neuestem Abenteuer) machten wir uns auf den glitschigen Weg nach unten...

...mussten dann aber leider nach kurzer Zeit umkehren, da wir vorher nirgendswo eine vernünftige Taschenlampe auftreiben konnten. Ein letztes Foto mit Blitzlicht zeigt noch einmal die Schönheit dieser Naturschöpfung.

Gimnyeong Maze - Labyrinth

Nach der kalten Höhle widmeten wir uns dann der Bezwingung eines Labyrinths, welches sich tatsächlich als recht anspruchsvoll herausstellte. Nach einiger Zeit des Umherirrens fanden wir dann aber doch das Ziel - ein kleine Plattform mit einer Glocke:

Von hier aus hatte man dann auch einen tollen Blick auf das Labyrinth und konnte die Koreanern bei der Suche nach dem Ausgang beobachten.